Österreich · EPS
Online Casinos mit eps-Überweisung: die Kontrolle über Einzahlungen behalten
Die eps-Überweisung ist eine der direktesten Arten, Geld in ein Online-Casino zu bringen: Sie geben die Zahlung im Online-Banking Ihrer österreichischen Bank frei, und das Casino erfährt sofort davon. Genau diese Geschwindigkeit verdient einen zweiten Blick. Eine freigegebene Zahlung ist unwiderruflich, und zwischen zwei Einzahlungen liegen oft nur Sekunden.
Diese Seite betrachtet eps aus Sicht von Sicherheit und Selbstkontrolle. Sie erfahren, wie das Verfahren Ihre Zugangsdaten schützt, an welchen drei Stellen Sie Limits setzen können und wie eine Auszahlung abläuft. Ausführlich geht es um die Rechtslage in Österreich: Monopol nach dem Glücksspielgesetz, die Konzession von win2day, Strafen, Rückforderung von Einsätzen und eine geplante Reform. Am Ende stehen Anlaufstellen für Hilfe.
- Barbara Leitner, Redakteurin für Spielerschutz und Zahlungen
- Zuletzt geprüft 17. Oktober 2026
- Gegengelesen von Georg Moosbrugger
- EPS
Anbieter mit eps-Kassa in unserer Liste
In unserer Liste stehen Online-Casinos, die eps in der Kassa anbieten und Gewinne auf ein Bankkonto zurückzahlen. Für jeden Anbieter zeigen wir die Lizenzangabe und die Möglichkeiten zur Selbstkontrolle, etwa Einzahlungslimits und Sperren im Spielerkonto. Bonusgrößen spielen für die Reihenfolge keine Rolle.
Eine österreichische Konzession besitzt keiner dieser Anbieter. Konzessioniertes Online-Glücksspiel gibt es in Österreich nur auf win2day.at der Österreichischen Lotterien GmbH. Was das für Sie bedeutet, erklärt gleich der nächste Abschnitt.
So wird bezahlt
- eps
Auf dieser Seite12
- Anbieter mit eps-Kassa in unserer Liste
- Nach welchen Kriterien wir einordnen
- Österreich zuerst: was das Glücksspielgesetz regelt
- Strafen, Rückforderung und Steuern
- Schutzniveau: win2day und Anbieter mit ausländischer Lizenz
- Wie eps funktioniert und wer dahinter steht
- Sicherheitsmerkmale des Verfahrens
- Wer welche Daten erhält
- Phishing und gefälschte Bankseiten erkennen
- Seriöse Kassa: Prüfliste vor dem ersten Bezahlen
- Einzahlung mit Kontrolle: Schritt für Schritt
- Gebühren, Dauer und Mindestbetrag im Überblick
Nach welchen Kriterien wir einordnen
Unsere Einordnung folgt Merkmalen, die Ihre Sicherheit und Kontrolle betreffen. Bewertet wird, ob die Lizenz in einem öffentlichen Register nachvollziehbar ist und ob die Betreibergesellschaft im Fußbereich genannt wird.
Ebenso zählt, welche Werkzeuge das Spielerkonto bietet. Dazu gehören Einzahlungs- und Verlustlimits, Pausen und eine Selbstsperre. Schließlich prüfen wir, ob die Bedingungen den Ablauf einer Auszahlung klar beschreiben und eps in der Kassa sichtbar ist.
Österreich zuerst: was das Glücksspielgesetz regelt
Das Glücksspielgesetz, kurz GSpG, legt fest, dass das Recht zur Durchführung von Glücksspielen dem Bund vorbehalten ist. Man spricht vom Glücksspielmonopol. Online-Casinos ordnet das Gesetz den elektronischen Lotterien zu, also Ausspielungen, an denen man direkt über elektronische Medien teilnimmt.
Für elektronische Lotterien vergibt der Bund eine einzige Konzession. Solange sie besteht, dürfen keine weiteren erteilt werden, und ihre Dauer ist auf höchstens 15 Jahre begrenzt. Inhaberin ist die Österreichische Lotterien GmbH, die das Online-Glücksspiel auf win2day.at betreibt. Laut BMF gilt ihre Konzession bis 30. September 2027.
Die Aufsicht liegt beim Bundesministerium für Finanzen. Neben win2day nennt das BMF die Casinos Austria AG, die zwölf Spielbanken betreibt, also landbasierte Casinos. Online-Angebote anderer Unternehmen sind in dieser Liste nicht enthalten.
Viele Casinos werben mit einer Lizenz aus Malta oder Curaçao. Für Österreich hilft diese nicht weiter. Laut BMF berechtigt eine Konzession aus einem anderen EU- oder EWR-Staat nicht zum Anbieten von Glücksspielen in Österreich. Bewerben, Anbieten und die Teilnahme an ausländischen elektronischen Lotterien vom Inland aus bezeichnet das Ministerium als nicht zulässig.
Sportwetten folgen anderen Regeln. Die klassische Sportwette gilt laut BMF nicht als Glücksspiel nach dem GSpG, für ihre Annahme braucht es eine Bewilligung des Bundeslandes. Wetten auf virtuelle Bewerbe zählen dagegen zum Glücksspiel.
Strafen, Rückforderung und Steuern
Das GSpG sanktioniert nicht nur Anbieter. Nach § 52 Abs. 5 ist die Teilnahme an elektronischen Lotterien ohne österreichische Konzession strafbar, wenn die Einsätze vom Inland aus geleistet werden. Die Strafe beträgt bei Vorsatz bis zu 7.500 €, sonst bis zu 1.500 €.
Auch andere Beteiligte nennt der Paragraf. Wer verbotene Ausspielungen veranstaltet, riskiert bis zu 60.000 €. Wer sie bewirbt oder die Teilnahme etwa durch geschäftsmäßige Internet-Links fördert, bis zu 22.000 €. Ein Kreditinstitut, das wissentlich Einsätze an solche Anbieter weiterleitet, begeht ebenfalls eine Verwaltungsübertretung.
Die Zivilgerichte sehen die Sache von der anderen Seite. Der Oberste Gerichtshof hält Verträge über verbotenes Glücksspiel für nichtig, Einsätze können zurückgefordert werden. Im Fall 1 Ob 182/22d ging es um einen maltesischen Anbieter ohne österreichische Konzession. Der Rechtssatz RS0102178 fasst diese Linie zusammen und wird laufend bestätigt, zuletzt unter anderem mit der Entscheidung 4 Ob 46/26g.
Eine Strafe nach § 52 Abs. 5 steht der Rückforderung laut OGH nicht entgegen. Es widerspräche dem Zweck der Glücksspielverbote, den Anspruch zu verweigern, heißt es in der Entscheidung 1 Ob 182/22d. Für Sie bedeutet das: Belege über eps-Einzahlungen können später als Nachweis der Einsätze dienen.
Bei den Steuern trifft die Last den Anbieter. Für Lotteriegewinne hält das BMF fest, dass sie nicht steuerbar sind. Anbieter zahlen 45 % ihrer Jahresbruttospieleinnahmen, der Konzessionär als Konzessionsabgabe, andere Anbieter als Glücksspielabgabe nach § 57 Abs. 2 GSpG.
Für die Praxis wichtig ist eine Warnung des BMF. Werden Gewinne vorenthalten oder liegt Betrug vor, seien rechtliche Schritte bei solchen Anbietern kaum möglich. Das Ministerium betreibt außerdem ein Whistleblower-System für Hinweise auf illegale Angebote.
Schutzniveau: win2day und Anbieter mit ausländischer Lizenz
eps funktioniert bei allen Casinos gleich, der Schutz rund um die Zahlung aber nicht. Beim Konzessionär win2day sind Einzahlungslimits Pflicht. Unter 26 Jahren gilt eine Obergrenze von 250 € pro Woche, und ein Limit über dem Standard setzt eine Bonitätsprüfung voraus.
Konzessionäre müssen außerdem bei ihrer Werbung einen verantwortungsvollen Maßstab wahren, so verlangt es § 56 GSpG. Für Anbieter mit ausländischer Lizenz gelten diese österreichischen Vorgaben nicht unmittelbar. Dort bestimmen die Regeln der ausländischen Behörde und die Bedingungen des Casinos, welche Schutzwerkzeuge es gibt.
Für Sie heißt das: Bei einem ausländischen Anbieter müssen Sie Limits selbst aktiv setzen. Prüfen Sie vor der Registrierung, ob das Spielerkonto Einzahlungslimits, Verlustlimits, Pausen und eine Selbstsperre anbietet. Fehlen diese Werkzeuge, ist das ein Grund, einen anderen Anbieter zu wählen.
Wie eps funktioniert und wer dahinter steht
eps ist ein Online-Bezahlverfahren der österreichischen Banken. Sie wählen im Casino eps, werden zu Ihrer Bank weitergeleitet und geben dort eine vorausgefüllte Überweisung frei. Das Casino erhält sofort die Bestätigung, dass die Zahlung erfolgt ist.
Betreiber ist die PSA Payment Services Austria GmbH in Wien, Firmenbuchnummer FN 370048p beim Handelsgericht Wien. Die PSA gehört den österreichischen Banken. In ihrem Impressum nennt sie die Finanzmarktaufsicht, Bereich Bankenaufsicht, als Aufsichtsbehörde.
Teilnehmen können Kundinnen und Kunden österreichischer Banken. Die Hausbank-Auswahl auf eps-ueberweisung.at umfasst 26 Einträge. Darunter sind Bank Austria, BAWAG, Erste Bank und Sparkassen, Raiffeisen, Volksbanken, easybank und bank99. Mit Zugang zum Konto können Sie auch aus dem Ausland zahlen.
Im Alltag kennen viele eps von Behördenwegen: Die PSA bezeichnet es als offizielle Zahlart für das e-Government. Einschränkungen für bestimmte Händlergruppen, etwa Glücksspielanbieter, nennen weder eps-ueberweisung.at noch psa.at.
Sicherheitsmerkmale des Verfahrens
Der wichtigste Schutz bei eps liegt in der Trennung der Daten. Ihre Anmeldedaten für das Online-Banking geben Sie nur bei Ihrer Bank ein. Das Casino sieht weder Verfügernummer noch PIN noch die Codes, mit denen Sie Zahlungen freigeben.
Die Freigabe selbst läuft über das Sicherheitsverfahren Ihrer Bank, also über App, Push-Nachricht oder Code. Damit gilt für eps derselbe Schutz wie für jede andere Überweisung im Online-Banking. Ein Casino kann keine Zahlung auslösen, die Sie nicht selbst bestätigt haben.
Ein dritter Punkt ist die Nachvollziehbarkeit. Jede eps-Zahlung steht mit Datum, Betrag und Empfänger in Ihren Kontoumsätzen. Unbekannte Abbuchungen fallen dort schneller auf als bei einem Prepaid-Guthaben.
Die Kehrseite: Laut Betreiber werden eps-Zahlungen sofort bestätigt und unwiderruflich durchgeführt. Haben Sie eine Zahlung einmal freigegeben, lässt sie sich nicht über eps zurückholen. Schutz vor Fehlern bietet nur die Kontrolle vor der Freigabe.
| Merkmal | Was es für Sie bedeutet |
|---|---|
| Anmeldung nur bei der Hausbank | Casino erhält keine Zugangsdaten |
| Freigabe mit dem Verfahren der Bank | keine Zahlung ohne Ihre Bestätigung |
| Zahlung im Kontoauszug | jede Einzahlung nachvollziehbar |
| Unwiderrufliche Ausführung | Fehler nur vor der Freigabe vermeidbar |
Wer welche Daten erhält
Bei einer eps-Zahlung sind drei Stellen beteiligt, und jede sieht etwas anderes. Ihre Bank kennt Ihr Konto und führt die Überweisung aus. Das Casino erfährt, dass eine Zahlung in bestimmter Höhe bestätigt wurde. Die PSA betreibt das Verfahren, das beide Seiten verbindet.
Ihre Zugangsdaten verlassen dabei nie die Bank. Die Identität prüft das Casino trotzdem selbst, meist mit Ausweis und manchmal mit einem Nachweis der Adresse. Das ist bei allen Zahlungsarten gleich und hängt nicht von eps ab.
Andere Dienste fragen teils mehr ab. Trustly kann laut seinen Bedingungen Angaben zur Identität, zum Zweck der Zahlung und zur Herkunft der Mittel verlangen. paysafecard kommt für die Zahlung ohne persönliche Daten aus, verlangt bei einem Konto aber ebenfalls eine Identifizierung.
Phishing und gefälschte Bankseiten erkennen
Betrüger nutzen bekannte Abläufe, und eps ist in Österreich weit verbreitet. Eine gefälschte Bankseite sieht oft echt aus, verlangt aber Daten, die Ihre Bank nie auf diesem Weg abfragt.
Achten Sie auf diese Warnsignale:
- Die Adresszeile zeigt nach der Weiterleitung nicht die Domain Ihrer Bank.
- Eine Seite innerhalb des Casinos fragt nach Verfügernummer, PIN oder Freigabecode.
- Sie sollen eine Freigabe für einen anderen Betrag als den eingegebenen bestätigen.
- Ein Anruf oder eine Nachricht fordert Sie auf, eine Zahlung rasch freizugeben.
Im Zweifel brechen Sie ab und melden sich in einem neuen Fenster direkt bei Ihrer Bank an. Dort sehen Sie, ob ein Auftrag offen ist. Die Liste der teilnehmenden Banken finden Sie nur auf der offiziellen Seite eps-ueberweisung.at; der Betreiber selbst fragt nie nach Ihren Bankdaten.
Seriöse Kassa: Prüfliste vor dem ersten Bezahlen
Bevor Sie zum ersten Mal Geld an ein Casino überweisen, lohnt ein Blick auf einige Angaben. Sie kosten wenige Minuten und zeigen, wie ernst ein Anbieter Transparenz und Spielerschutz nimmt.
- Betreiber: Im Fußbereich steht die Gesellschaft mit Sitz und Firmennummer, nicht nur ein Markenname.
- Lizenz: Behörde und Nummer sind angegeben und lassen sich im öffentlichen Register der Behörde finden.
- Zahlungsbedingungen: Mindestbetrag, Bearbeitungszeit der Auszahlung und mögliche Gebühren stehen schriftlich in den Bedingungen.
- Schutzwerkzeuge: Limits, Pausen und Selbstsperre sind im Spielerkonto ohne Kontakt zum Support einstellbar.
- Hilfe: Der Anbieter verweist auf Beratungsstellen und nennt eine erreichbare Kontaktadresse.
Fehlt einer dieser Punkte, ist Vorsicht angebracht. Bedenken Sie zugleich, dass auch ein vollständiges Impressum keine österreichische Konzession ersetzt. Das BMF hält fest, dass ausländische Lizenzen nicht zum Angebot in Österreich berechtigen.
Einzahlung mit Kontrolle: Schritt für Schritt
Die Einzahlung mit eps ist kurz. Mit zwei zusätzlichen Prüfpunkten wird sie auch kontrolliert.
- Limit prüfen. Bevor Sie die Kassa öffnen, sehen Sie im Spielerkonto nach, ob ein Einzahlungslimit gesetzt ist.
- eps wählen und Betrag eingeben. Die Kassa zeigt Mindest- und Höchstbetrag des Casinos.
- Bank auswählen. Sie werden zu Ihrer Hausbank weitergeleitet.
- Adresse kontrollieren. Prüfen Sie, ob die Anmeldeseite zur Domain Ihrer Bank gehört.
- Anmelden und Auftrag prüfen. Betrag und Empfänger stehen bereits im Formular.
- Freigeben. Bestätigen Sie mit dem Verfahren Ihrer Bank.
- Guthaben kontrollieren. Nach der Rückleitung prüfen Sie, ob der Betrag im Casino angekommen ist.
Wie schnell das Guthaben erscheint, legt das Casino fest. Beim Konzessionär win2day wird eine eps-Einzahlung meist innerhalb weniger Sekunden gutgeschrieben, in Ausnahmefällen dauert es bis zu 45 Minuten. Starten Sie in dieser Zeit keine zweite Zahlung, denn jede Freigabe ist eine eigene Überweisung.
Der Name im Spielerkonto sollte mit dem Namen des Kontoinhabers übereinstimmen. Zahlungen vom Konto einer anderen Person führen spätestens bei der Auszahlung zu Rückfragen. Zahlen Sie daher nur von einem Konto, das auf Sie läuft.
Gebühren, Dauer und Mindestbetrag im Überblick
Für Zahlende verlangt eps laut Betreiber keine zusätzlichen Kosten und keine Registrierung. Ob Ihre Bank für Online-Überweisungen ein Entgelt verrechnet, hängt von Ihrem Kontomodell ab. Einen Mindest- oder Höchstbetrag veröffentlicht der Betreiber nicht.
| Angabe | eps |
|---|---|
| Zusatzkosten für Zahlende | keine laut Betreiber |
| Bestätigung an das Casino | in Echtzeit |
| Rücknahme nach Freigabe | nicht möglich |
| Mindestbetrag | legt das Casino fest |
| Höchstbetrag | legen Bank und Casino fest |
| Auszahlung über eps | nicht beschrieben |
Konkrete Werte zu Dauer und Limits liefert der jeweilige Anbieter. Beim konzessionierten win2day sehen sie so aus:
| win2day | Wert |
|---|---|
| Gutschrift einer eps-Zahlung | Sekunden, ausnahmsweise bis 45 Minuten |
| Limit bis 26 Jahre | höchstens 250 € pro Woche |
| Standardlimit ab 26 Jahren | 1 bis 1.680 € pro Kalendermonat |
| Höheres Limit | nur nach Bonitätsprüfung |
| Senkung des Limits | wirkt sofort |
Diese Werte gelten nur für win2day. Casinos mit ausländischer Lizenz veröffentlichen eigene Grenzen in der Kassa und in den Zahlungsbedingungen.
Limits an drei Stellen setzen
Weil eps-Zahlungen sofort wirken, sind Limits der wirksamste Schutz vor zu hohen Ausgaben. Es gibt drei Stellen, an denen Sie Grenzen ziehen können, und sie ergänzen sich.
Die erste Stelle ist Ihre Bank. Im Online-Banking legen Sie fest, wie viel Sie pro Tag oder pro Überweisung überweisen dürfen. Dieses Limit gilt für eps genauso wie für jede andere Überweisung, unabhängig vom Casino.
Die zweite Stelle ist das Spielerkonto im Casino. Dort setzen Sie Einzahlungs-, Verlust- oder Zeitlimits. Beim Konzessionär win2day sind Einzahlungslimits verpflichtend, eine Senkung wirkt sofort, eine Erhöhung über das Standardlimit gibt es nur nach einer Bonitätsprüfung.
Die dritte Stelle sind Sie selbst: ein fester Betrag pro Monat, den Sie vorab festlegen und nicht nachträglich erhöhen. Wer diesen Betrag auf ein eigenes Konto überweist und nur von dort mit eps zahlt, schafft eine zusätzliche Hürde.
| Stelle | Was Sie dort begrenzen |
|---|---|
| Online-Banking | Überweisungsbetrag pro Tag oder Auftrag |
| Spielerkonto | Einzahlung, Verlust und Spielzeit |
| Eigenes Budget | Monatsbetrag, ggf. auf separatem Konto |
Bei Anbietern mit ausländischer Lizenz sind Limits meist freiwillig. Setzen Sie sie vor der ersten Einzahlung.
Selbstsperre: Casino, Bank und Mobilfunk
Limits bremsen, eine Sperre stoppt. Wer merkt, dass er weniger oder gar nicht mehr spielen möchte, hat mehrere Möglichkeiten, die sich kombinieren lassen.
- Sperre im Casino. Fast jedes Spielerkonto bietet eine Pause oder eine dauerhafte Selbstsperre. Sie gilt nur für diesen Anbieter.
- Limit bei der Bank. Ein sehr niedriges Überweisungslimit im Online-Banking erschwert eps-Zahlungen an alle Empfänger.
- Drittanbietersperre beim Mobilfunker. Bei Magenta lassen sich Zahlungen über die Handyrechnung im Kundenkonto oder über die Hotline sperren.
- Beratung. Die Spielsuchthilfe hilft auch dabei, Sperren zu planen und durchzuhalten.
Eine Sperrfunktion speziell für Glücksspiel nennt eps auf seiner Website nicht. Auch Trustly bietet eine solche Sperre laut Hilfeseite nur in Finnland an, nicht in Österreich oder Deutschland. Ein anbieterübergreifendes Sperrregister sieht in Österreich bisher nur der Gesetzesentwurf vor, der weiter unten beschrieben ist.
Wichtig bei jeder Selbstsperre: Lassen Sie vorher Ihr Restguthaben auszahlen. Eine gesperrte Person kommt je nach Anbieter nur über den Support an ihr Geld, und das kann dauern. Sperren Sie außerdem alle Konten bei verschiedenen Anbietern, nicht nur eines.
Auszahlung per Banküberweisung
eps dient zum Bezahlen an Händler. Eine Funktion, mit der Casinos Gewinne über eps zurückschicken, beschreibt der Betreiber nicht. Auszahlungen laufen deshalb in der Regel per Banküberweisung auf ein Konto, das auf Ihren Namen lautet.
Vor der Auszahlung prüft das Casino Ihre Identität, den Kontoinhaber und offene Bonusbedingungen. Diese Prüfung ist meist der längste Teil. Für den reinen Bankweg nennt etwa Trustly, über das viele Casinos auszahlen, bis zu 72 Stunden in den meisten Ländern.
Aus Sicht der Selbstkontrolle hat die Auszahlung einen Haken. Manche Anbieter erlauben es, einen Auszahlungsantrag vor der Bearbeitung zurückzuziehen und das Geld wieder zu verspielen. Wenn Sie das vermeiden möchten, prüfen Sie, ob Ihr Casino diese Funktion abschalten lässt.
Bewahren Sie die Belege jeder Auszahlung auf: Antrag, Datum, Betrag und Bestätigung. Bleibt eine Auszahlung aus, sind diese Unterlagen und Ihre Kontoauszüge die Grundlage für jede weitere Klärung.
Fehlbuchung oder Betrugsverdacht: was jetzt zu tun ist
Eine eps-Zahlung lässt sich nicht widerrufen, schnelles Handeln hilft trotzdem. Die Reihenfolge hängt davon ab, ob Sie sich vertippt haben oder ob jemand Fremdes Zugriff hatte.
Bei einem eigenen Fehler, etwa einem falschen Betrag:
- Prüfen Sie im Online-Banking, ob die Zahlung ausgeführt wurde.
- Schreiben Sie dem Support des Casinos mit Datum, Betrag und Referenz.
- Bitten Sie um Auszahlung des zu viel eingezahlten Betrags, bevor Sie spielen.
Bei Verdacht auf fremden Zugriff:
- Sperren Sie den Zugang zum Online-Banking über die Sperrhotline Ihrer Bank.
- Melden Sie die Zahlungen Ihrer Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
- Ändern Sie die Zugangsdaten für Online-Banking und Casino-Konto.
Hinweise auf illegale Glücksspielangebote nimmt zusätzlich das Whistleblower-System des BMF entgegen. Halten Sie in allen Fällen Kontoauszüge und Bestätigungen bereit, sie sind die Grundlage jeder Klärung.
Jugendschutz: Konto und Handy absichern
Online-Glücksspiel ist Personen ab 18 Jahren vorbehalten. Da eps über das Online-Banking läuft, ist der wichtigste Schutz der Zugang dazu. Geben Sie Zugangsdaten und Freigabegeräte nicht weiter, auch nicht innerhalb der Familie.
Für die Handyrechnung gibt es eine eigene Absicherung. Magenta bietet für Nutzerinnen und Nutzer unter 18 Jahren Tarife an, bei denen Zahlfunktionen von vornherein gesperrt sind. Glücksspiel über Mobile Payment erlaubt der Betreiber ohnehin nur ab 18 Jahren.
Teilen sich mehrere Personen ein Gerät, melden Sie sich nach jeder Sitzung im Casino und im Online-Banking ab. Das gilt besonders für Tablets, die in der Familie herumgereicht werden. Gespeicherte Passwörter im Browser erleichtern sonst den Zugriff für andere.
Bonusangebote und Selbstkontrolle
Ein Bonus erhöht das Guthaben, bindet es aber an Bedingungen. Solange Umsatzbedingungen offen sind, sperren viele Anbieter die Auszahlung des gesamten Betrags. Das verlängert die Zeit, in der Ihr Geld im Casino liegt und weitergespielt werden kann.
Aus Sicht der Selbstkontrolle ist das ein Nachteil. Wer seine Ausgaben eng begrenzen möchte, verzichtet daher oft auf einen Bonus oder wählt ihn bei der Einzahlung bewusst ab. Viele Kassen bieten dafür ein Kästchen oder einen eigenen Schritt an.
Für eps gilt dabei nichts Besonderes. Ob eine Einzahlung per eps für einen Bonus zählt, steht allein in den Bonusbedingungen des Anbieters. Lesen Sie sie vor der Zahlung, denn eine eps-Überweisung lässt sich danach nicht zurücknehmen.
Ausgaben im Kontoauszug nachverfolgen
Ein Vorteil von eps für den Spielerschutz liegt im Kontoauszug. Jede Einzahlung erscheint dort als Überweisung, mit Datum und Betrag. Am Monatsende lässt sich so ohne Aufwand zusammenrechnen, wie viel ins Casino geflossen ist.
Als Empfänger steht im Auszug oft nicht der Name des Casinos, sondern die Betreibergesellschaft oder ein Zahlungsdienstleister. Notieren Sie sich daher beim ersten Mal, unter welchem Namen die Zahlung erscheint.
Rechnen Sie Auszahlungen getrennt dagegen. Ein- und Auszahlungen im selben Monat ergeben das tatsächliche Ergebnis. Liegt es dauerhaft im Minus und steigt der Betrag, ist das ein Zeichen, die Limits zu senken oder Hilfe zu suchen.
Ein kurzer Monatsabschluss genügt dafür:
- Alle eps-Zahlungen an Casinos im Monat zusammenzählen.
- Alle Auszahlungen desselben Monats abziehen.
- Das Ergebnis mit dem Budget vergleichen, das Sie sich gesetzt haben.
- Bei Überschreitung das Limit für den nächsten Monat senken.
Wer diese Rechnung schriftlich festhält, erkennt Veränderungen über mehrere Monate. Das gelingt mit eps leichter als mit Prepaid-Codes, deren Kauf an der Kassa oft nicht im Kontoauszug steht.
Girokonto oder Kreditkarte: der Unterschied für Ihr Budget
Mit eps zahlen Sie vom Girokonto, also von Geld, das bereits auf dem Konto liegt oder im Rahmen Ihrer Überziehung verfügbar ist. Die Einzahlung erscheint sofort in den Umsätzen. Sie sehen den Kontostand nach jeder Zahlung und damit auch, was übrig bleibt.
Bei der Kreditkarte sammeln sich Zahlungen bis zur Abrechnung. Der Betrag wird erst später vom Konto abgebucht, und zwischen Einzahlung und Abbuchung kann einige Zeit liegen. Wer den Überblick behalten will, muss die Kartenumsätze deshalb gesondert verfolgen.
Ein Überziehungsrahmen ist bei eps der wunde Punkt. Ist er hoch, lässt eine Bank Zahlungen auch bei leerem Konto zu. Senken Sie den Rahmen oder das Überweisungslimit, wenn Sie Glücksspielausgaben strikt auf vorhandenes Guthaben begrenzen möchten.
Zeit begrenzen, nicht nur Geld
Limits für Einzahlungen schützen das Budget, nicht die Zeit. Viele Spielerkonten bieten deshalb Sitzungslimits oder Erinnerungen nach einer festgelegten Spieldauer. Sie unterbrechen das Spiel und zeigen, wie lange Sie bereits spielen und wie hoch Einsatz und Ergebnis sind.
Setzen Sie solche Erinnerungen vor der ersten Sitzung. Eine feste Uhrzeit, zu der Sie aufhören, wirkt ebenso. Je schneller eine Zahlart funktioniert, desto wichtiger sind diese Pausen, weil eine neue Einzahlung mit eps nur Sekunden dauert.
Hilfreich ist auch eine Regel für Gewinne. Legen Sie vorab fest, ab welchem Betrag Sie eine Auszahlung beantragen und die Sitzung beenden. Gewinne, die im Spielerkonto stehen bleiben, sind sofort wieder als Einsatz verfügbar. Eine beantragte Auszahlung schafft dagegen Abstand, vor allem wenn Sie sie nicht mehr zurückziehen können.
Alternativen und ihre Risiken
Andere Zahlungsmethoden haben andere Stärken und andere Risiken für die Kontrolle über die Ausgaben. Die Tabelle zeigt die Punkte, die aus Sicht des Spielerschutzes wichtig sind.
- paysafecard — Merkmal laut Anbieter: ohne Konto höchstens 50 € pro Zahlung · Hinweis für die Kontrolle: Gebühr 3,30 € pro Monat auf Restguthaben nach 30 Tagen
- Trustly — Merkmal laut Anbieter: keine Servicegebühr · Hinweis für die Kontrolle: Sperre für Glücksspielzahlungen nur in Finnland
- AstroPay — Merkmal laut Anbieter: Wallet, E-Geld-Institut in Dänemark · Hinweis für die Kontrolle: Ausgabelimits nicht einstellbar
- Handyrechnung — Merkmal laut Anbieter: laut DIMOCO 50 € pro Zahlung, 300 € im Monat · Hinweis für die Kontrolle: Drittanbietersperre beim Mobilfunker möglich
- Google Pay — Merkmal laut Anbieter: virtuelle Kartennummer · Hinweis für die Kontrolle: Karte entscheidet die ausgebende Bank Die Handyrechnung ist in Österreich rechtlich ein Sonderfall. Die Ausnahme im Zahlungsdienstegesetz für Zahlungen über den Mobilfunkbetreiber nennt digitale Inhalte, Sprachdienste, Spenden und Tickets, Glücksspiel nicht. Magenta erlaubt Glücksspiel über Mobile Payment laut Nutzungsbedingungen nur ab 18 Jahren.
Prepaid-Lösungen wie paysafecard begrenzen den Einsatz durch den Wert des Codes. Für Gewinne braucht es dennoch meist ein Bankkonto. Beim Konzessionär win2day stehen Kreditkarte, eps, PayPal, paysafecard, Google Pay, Apple Pay und EuroBon zur Auswahl, die Handyrechnung nicht.
Geplante Reform: Sperren für Zahlungen und Websites
Für eps-Zahlungen an nicht konzessionierte Anbieter könnte sich künftig etwas ändern. Im Parlament liegt eine Regierungsvorlage zur Änderung des Glücksspielgesetzes, die Nummer 594 der Beilagen. Sie sieht unter anderem ein Register für Selbstsperren, die Sperre von Websites und die Sperre von Zahlungen an illegale Anbieter vor. Gelten sollen die Sperren nach dem Entwurf ab 1. Jänner 2027, nicht konzessionierte Anbieter müssten sich davor vom österreichischen Markt zurückziehen.
Beschlossen ist dieser Entwurf nicht. Solange er nicht im Bundesgesetzblatt steht, gelten die heutigen Regeln. Für Zahlungen bedeutet das: Eine allgemeine Pflicht von Banken, Zahlungen an ausländische Casinos zu blockieren, kennt das geltende GSpG nicht. Es verbietet Kreditinstituten nur, wissentlich Einsätze an Anbieter verbotener Ausspielungen weiterzuleiten.
Eine weitere Regel betrifft Zahlungsdienstleister schon heute. Nach § 59 Abs. 5 GSpG gelten die Annahme und Weiterleitung von Spieleinsätzen oder Gewinnen als Vermittlung. Wer vermittelt, haftet für die Glücksspielabgabe des Anbieters mit. Die Abgabepflicht trifft also nicht nur das Casino selbst.
Wer regelmäßig mit eps bei Anbietern mit ausländischer Lizenz einzahlt, sollte die Entwicklung verfolgen. Tritt die Zahlungssperre in Kraft, können Überweisungen an betroffene Anbieter abgelehnt werden, auch wenn Ihr Konto gedeckt ist. Guthaben, das zu diesem Zeitpunkt noch beim Anbieter liegt, müsste dann auf anderem Weg zurückkommen. Halten Sie Ihr Guthaben bei solchen Anbietern deshalb gering und lassen Sie Gewinne zeitnah auszahlen.
Wero und die Zukunft von eps
Neben eps baut die European Payments Initiative mit Wero ein europäisches Bezahlsystem auf. Die PSA bereitet laut EPI einen Dienst vor, mit dem Banken in Österreich und Deutschland Wero ausgeben können. Die Erste Bank Oesterreich ist EPI-Gesellschafterin geworden und will Wero zu ihren Kundinnen und Kunden bringen.
In diesen Mitteilungen ist von einem Ende von eps keine Rede. Für Ihre Einzahlungen ändert sich also vorerst nichts. Parallel betreibt die PSA eine Infrastruktur für Echtzeitüberweisungen, auf die eine EU-Verordnung abzielt; für Auszahlungen kann das den Bankweg verkürzen.
Warnsignale und Hilfe
Online-Glücksspiel ist in Österreich ab 18 Jahren erlaubt. Glücksspiel kann süchtig machen, und eine schnelle Bezahlart wie eps macht es leicht, nachzulegen. Ernst nehmen sollten Sie diese Signale:
- Sie zahlen öfter ein, als Sie geplant hatten, oder erhöhen Ihre Limits.
- Sie versuchen, Verluste mit neuen Einzahlungen auszugleichen.
- Sie ziehen Auszahlungsanträge zurück, um weiterzuspielen.
- Sie verschweigen anderen, wie viel Sie ausgeben.
Hilfe ist kostenlos und auf Wunsch anonym:
- Spielsuchthilfe Wien, Helpline (01) 544 13 57, österreichweit
- Spielerschutz-Hotline der Österreichischen Lotterien, 0800 202 304
- Spielsuchthilfe
Das BMF führt eine Stabsstelle für Spielerschutz in Wien und eine Liste von Hilfsangeboten in allen Bundesländern. Eine Sperre im Spielerkonto des Casinos und ein niedriges Überweisungslimit bei der Bank wirken sofort, während Sie Hilfe suchen.
Fazit
eps ist ein sicheres Verfahren, was die Daten betrifft: Zugangsdaten bleiben bei der Bank, jede Zahlung braucht Ihre Freigabe und steht im Kontoauszug. Schwächer ist es bei der Rücknahme, denn eine freigegebene Zahlung ist unwiderruflich. Wer eps nutzt, sollte deshalb Limits bei der Bank und im Spielerkonto setzen.
Rechtlich ist die Lage eindeutig. Konzessioniertes Online-Glücksspiel gibt es in Österreich nur auf win2day. Ausländische Lizenzen berechtigen laut BMF nicht zum Angebot im Inland, und die Teilnahme dort ist nach § 52 GSpG strafbar. Eine Reform mit Zahlungssperren liegt im Parlament, beschlossen ist sie nicht.
FAQ
Ist eine eps-Zahlung sicherer als die Eingabe von Kartendaten im Casino?
Bei eps geben Sie Zugangsdaten nur im Online-Banking Ihrer eigenen Bank ein, das Casino bekommt keine Karten- oder Kontozugangsdaten. Bei einer Kartenzahlung landen die Kartendaten in der Kassa des Anbieters. Dafür ist eine eps-Zahlung laut Betreiber unwiderruflich, ein Rückbuchungsverfahren wie bei Karten beschreibt eps nicht.
Wer betreibt eps, und wer beaufsichtigt den Betreiber?
Betreiber ist die PSA Payment Services Austria GmbH in Wien, die den österreichischen Banken gehört. Im Impressum der PSA ist die Finanzmarktaufsicht, Bereich Bankenaufsicht, angegeben. Die einzelne Zahlung führt Ihre eigene Bank aus. Fragen zu einer konkreten Buchung richten Sie daher an Ihre Bank, nicht an die PSA.
Darf meine Bank eine eps-Zahlung an ein Online-Casino ablehnen?
Banken legen eigene Regeln und Limits für Überweisungen fest. Das Glücksspielgesetz verbietet Kreditinstituten außerdem, wissentlich Einsätze an Anbieter verbotener Ausspielungen weiterzuleiten. Eine allgemeine Sperre aller Zahlungen an solche Anbieter sieht bisher nur ein Gesetzesentwurf vor, beschlossen ist er nicht.
Kann ich Zahlungen an Casinos über eps selbst sperren?
Eine eigene Glücksspielsperre nennt der eps-Betreiber auf seiner Website nicht. Wirksam sind ein niedriges Überweisungslimit im Online-Banking, ein Einzahlungslimit im Spielerkonto und eine Sperre beim Casino selbst. Fragen Sie Ihre Bank, ob sie weitere Sperren für bestimmte Empfänger anbietet.
Welches Einzahlungslimit ist für den Anfang sinnvoll?
Eine feste Regel gibt es nicht. Einen Anhaltspunkt bietet win2day: Dort gilt unter 26 Jahren höchstens 250 € pro Woche, ab 26 ein Standardlimit von 1 bis 1.680 € pro Kalendermonat. Wählen Sie einen Betrag, dessen Verlust Ihren Alltag nicht berührt. Setzen Sie das gleiche Limit zusätzlich als Überweisungslimit im Online-Banking.
Was kann ich tun, wenn ein Casino meine Auszahlung zurückhält?
Wenden Sie sich schriftlich an den Support und sichern Sie Kontoauszüge, Kassa-Belege und Bedingungen. Bei Anbietern ohne österreichische Konzession sind rechtliche Schritte laut BMF kaum möglich. Nach der Rechtsprechung des OGH können Einsätze bei verbotenem Glücksspiel jedoch zurückgefordert werden; dazu berät eine Rechtsberatung.
Werden eps-Zahlungen an ausländische Casinos bald blockiert?
Das hängt von einer Gesetzesänderung ab, die noch nicht beschlossen ist. Die Regierungsvorlage 594 d.B. sieht unter anderem Sperren von Zahlungen an illegale Anbieter vor. Bis zu einem Beschluss gilt das heutige GSpG, das keine allgemeine Zahlungssperre kennt.
Warum zeigt mein Kontoauszug einen anderen Namen als das Casino?
Als Empfänger einer eps-Zahlung steht oft die Betreibergesellschaft oder ein Zahlungsdienstleister, nicht der Markenname des Casinos. Notieren Sie sich bei der ersten Einzahlung, unter welchem Namen die Zahlung erscheint. So können Sie spätere Buchungen eindeutig zuordnen und Ihre Ausgaben zusammenrechnen.
Ab welchem Alter ist Online-Glücksspiel in Österreich erlaubt?
Ab 18 Jahren. Die Österreichischen Lotterien weisen darauf hin, dass die Teilnahme am Online-Glücksspiel entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen nur Personen ab 18 Jahren vorbehalten ist.
Wo bekomme ich anonym Hilfe, wenn mir das Spielen entgleitet?
Die Spielsuchthilfe Wien ist unter (01) 544 13 57 erreichbar, kostenfrei, vertraulich, auf Wunsch anonym und für ganz Österreich. Die Österreichischen Lotterien betreiben zusätzlich die kostenlose Spielerschutz-Hotline 0800 202 304. Eine Übersicht weiterer Stellen je Bundesland führt das BMF. Auch Angehörige können sich dort beraten lassen.
Quellen
- eps-Überweisung, Startseite
- eps-Überweisung, Privatkunden
- eps-Überweisung, Händler
- eps-Überweisung, Support
- eps-Überweisung, Impressum
- PSA Payment Services Austria
- PSA, Konto
- PSA, Impressum
- European Payments Initiative, PSA und Wero
- Erste Group, Erste Bank Oesterreich bei EPI
- Glücksspielgesetz, geltende Fassung (RIS)
- GSpG § 3 (RIS)
- GSpG § 12a (RIS)
- GSpG § 14 (RIS)
- GSpG § 52 (RIS)
- GSpG § 57 (RIS)
- OGH 1 Ob 182/22d (RIS)
- OGH, Rechtssatz RS0102178 (RIS)
- Parlamentskorrespondenz Nr. 787, Regierungsvorlage 594 d.B.
- BMF, Konzessionäre und Ausspielbewilligte
- BMF, FAQ Glücksspielmonopol
- BMF, Spielerschutz und Hilfsangebote
- BMF, Hilfsangebote in den Bundesländern
- BMF, Whistleblower-System
- win2day, Einzahlung
- win2day, Einzahlung FAQ
- paysafecard, Gebühren und Limits
- Trustly, Glücksspielzahlungen sperren
- AstroPay, Bedingungen EWR
- DIMOCO, Carrier Billing
- Magenta, Nutzungsbedingungen Mobile Payment
- Zahlungsdienstegesetz 2018, § 3 (RIS)
- Spielsuchthilfe Wien
- Österreichische Lotterien, Spielerschutz